Auf einmalige Weise sind in der Aegerihalle auf der Chilematt in Unterägeri Kunst und Architektur zusammengeführt. Von allem Anfang an war der aus Unterägeri stammende, heute in Berlin lebende Künstler Albert Merz in die Konzeption und Planung einbezogen. Drei Kuben von unterschiedlicher Höhe, ein vorgelagerter Foyertrakt, ein hochgestellter Bühnenaufbau und eine langgezogene Box, die als Kernstück die Säle umfasst, fügen sich zur Einheit, die ihre Funktion zwanglos erkennen lässt. Die ganze Aussenfassade des Baukörpers gibt als skulpturaler Bildträger Raum für ein monumental dimensioniertes Gemälde, welches das gesamte Bauvolumen umläuft und auf schwarzer Fläche, welche die Landschaft und Umgebung aufnimmt und spiegelt, die Themen Begegnung, Austausch, Lebenslinien und Fluss von Energien, Gedanken und Erinnerungen in eine zeichenhafte Formensprache übersetzt.