< Alle Referenzen

Der Neubau des Grundwasserpumpwerkes (GWPW) in Hochdorf inmitten eines dichten Waldes bildet eine spannende Ausgangslage.
Die Analyse vor Ort hat aufgezeigt, dass die Bauparzelle im Wirtlenwald aus dichtem Nadelgehölz umgeben ist, flankiert von einem bestehenden Forstweg.
Die leicht abfallende Parzelle muss zuerst ausgeglichen werden, um ein ebenes Gelände für den Neubau zu erhalten.
Eine einfache und schlüssige, konzeptionelle Idee zeichnet das Projekt aus. Einen Findling symbolisierend soll das neue GWPW mitten im Wald präsent sein. Der Neubau soll mit der Natur und dem Ort wie selbstverständlich eine Symbiose eingehen.
Umgesetzt wird dieses Bestreben durch die Ausführung der Fassadenoberfläche in Ortsbeton mit sägerohen, vertikalen Holzeinlagen. Die Holzschalungen werden in unterschiedlicher Tiefe profiliert, so dass ein lebendiges Fassadenspiel entsteht, der natürlichen Oberfläche eines Findlings nachempfunden.
Der Dachrand verläuft in unterschiedlichen Höhen, auch diese  Unregel-mässigkeit  soll die Idee des Findlings unterstreichen.
Einzig die beiden Zugänge zu Technik und Traforaum durchstossen die homogene Aussenhaut und bilden mit breiten Metallrahmen gefasst eine deutliche Zäsur.
Zusammengefasst fügt sich das neue GWPW dank sorgfältiger Materialisierung und Formgebung entsprechend der Situation vor Ort harmonisch in die Landschaft ein.

HO 1648s.jpg

 

 

 
LAKE-02.jpg