An bevorzugter und unverbauter Lage über dem Zugersee nimmt das zweigeschossig über einem Sockelgeschoss errichtete Wohnhaus den Dialog mit der Landschaft und der weiten Sicht über den See und in die Berge auf. Zwei horizontal verschobene Kuben mit einem abgewinkelten, nach aussen gesetzten und ins Offene überführenden Atriumsraum bieten grosszügigen Räumen eine Hülle, die schnörkellos und klar die Übergänge von innen und aussen in Szene setzt.

Ein torartiges Architekturelement begrenzt an der Schmalseite des Swimmingpools das Grundstück und stellt mit seinem Durchblick den Bezug von Haus und sich öffnender Sicht auf die Landschaft her. Nicht Abgrenzung, sondern Übergang ist es auch hier, was die Architektur mit kräftiger, dabei alles Monumentale meidender Geste deutlich macht.

Das Haus greift Elemente der kalifornischen Moderne auf, reduziert sie auf die Grundformen und betont durch die strikt horizontale Ausrichtung die durch die grossen Glasflächen vorgegebene Leichtigkeit. Alle festen und schweren Elemente des Bauens nehmen sich hier zurück.

 
 
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