Acht Baukörper umschliessen im Herzen des Siemens-Areals einen Innenraum von der Grösse eines Fussballfeldes. Dieser Hofraum wird vom freigelegten Siehbach und von Wasserflächen bestimmt. Die vier verschiedenen Grüntöne der umgebenden Gebäude nehmen einen Grundklang in der Färbung des Elements auf. Die von der Künstlerin Barbara Jäggi in den offenen Raum gesetzten, von Rhomboedern abgeleiteten grossen skulpturalen Körper aus korrodierendem Stahl vermitteln zwischen der Natur und der gebauten Geometrie, den mit Glas verkleideten Baukörpern. Die Gebäudevolumen sind durch die Gestaltung der von ihnen eingefassten Freifläche und durch den künstlerischen Eingriff in einen klaren Bezug zueinander gesetzt. Ihre Proportionen definieren den freien wie den überbauten Raum, und ihr Innenhof nimmt an den Dimensionen der ihn umfassenden Kuben seinerseits Mass.

Dieses Kernstück der Neugestaltung des ausgedehnten Siemens-Areals gibt als architektonisches Ensemble der Arbeitsumgebung eine neue Identität und wertet als kräftiger städtebaulicher Akzent die ins Zentrum der Erneuerung und Erweiterung der bahnhofnahen Zone gerückte, einst verborgene und verbotene Landis & Gyr- Stadt zu einer neuen Kernzone auf.

Auf die ausschliessliche Büronutzung ausgerichtet, präsentieren sich die Baukörper als geschlossene Kuben mit schnörkellos klaren Linien, eine klar geordnete Vernunftstruktur, die durch Proportionen und Gliederung die schiere Monumentalität des Ensembles aufhebt und in eine ausgewogene Ästhetik überführt.

 
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