Unübersehbar setzt der 25 Stockwerke hohe Park-Towerzwischen dem Bahnhof Zug und dem ehemaligen Hauptgebäude der Landis & Gyr einen urbanen Akzent. Zusammen mit dem Foyer und dem industriegeschichtlich bedeutenden einstigen L&G-Geschäftssitz, umgeben von einem offenen Park, fasst der Parktower die städtebauliche Situation zu einem so markanten wie in den Dimensionen und Proportionen ausgewogenen Ensemble zusammen.

 Realisiert in Gemeinschaft mit Cometti Truffer Architekten aus Luzern, zeigt der Parktower in seiner dunklen Färbung und mit dem gegenüber der Rasterung der darunterliegenden Stockwerke als Abschluss überhöhten obersten Fensterband eine klare und regelmässige Struktur. In ihr findet sich ein Widerhall der dichtgegliederten Fensterrasterung des 1941–1944 erbauten, 1956 erweiterten historischen L&G-Gebäudes im Norden des Kopfstücks des heutigen Siemens-Areals. Seine Rasterung wird im Parktower gleichsam absolut gesetzt und zum konsequent durchgehaltenen Rhythmus erhoben. Die beiden nebenan liegenden Foyer-Bauten zeigen dieselbe konsequent abgewandelte, allerdings in der Vertikalen gelängte Referenz an die alte Fensterrasterung.

 Der optische Bezug der drei neuen Gebäude auf ihr historisches Gegenstück gibt dem ganzen Areal ein einheitliches und ausgewogenes Gepräge, das der Gefahr monumentaler Wirkung durch den strikten Rhythmus und durch die aufeinander abgestimmten Proportionen der Bauten entgeht. Klarheit und Konzentration sind die Merkmale der architektonischen Gestaltung dieses neuen städtebaulichen Hotspots in der Stadt Zug.

 
 
 
 
 
 
 
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