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Aegerihalle, Unterägeri

Als glänzender schwarzer Kubus steht die Aegerihalle unmittelbar neben der neugotischen katholischen Kirche in Unterägeri. Von allem Anfang an gemeinsam mit dem 1942 in Unterägeri geborenen Künstler Albert Merz konzipiert, verwirklicht der Bau auf singuläre Weise das Zusammengehen von Kunst und Bau. Die Linienzeichnungen des Künstlers, im Siebdruckverfahren auf die Fassadengläser aufgebracht, umspielen die Themen von Begegnung und Austausch, symbolisieren nach aussen hin Zweck und Aufgabe des Begegnungszentrums. Die spiegelnden schwarzen Flächen grenzen den Bau von seiner Umgebung ab und lassen ihn optisch dennoch damit verschmelzen: Hügellandschaft und Wolken, die benachbarte Kirche, Schulhaus und Wohnbauten erhalten ihren Reflex auf dem streng reduzierten zweigeschossigen Gebäude, dessen Bühnenturm exakt bis unter die Dachtraufe des Kirchenschiffs nebenan reicht.