Über einem schwarzen Sockel aus Beton und Glas, der einem Personalrestaurant Raum gibt, reihen sich elf, die tatsächliche Geschosszahl überspielende, in der Horizontalen unregelmässig durch dunkle und helle Felder aus Streckmetallblech rhythmisierte Fassadenbänder. Die Farbwechsel verdanken sich den unterschiedlichen Wölbungen der luftdurchlässigen Bleche.

 Das ungewohnt oberirdische Parkhaus präsentiert sich mit seiner gross dimensionierten Beschriftung bei der Einfahrt in den Bahnhof Zug als ein skulpturales Gebäude. Das wird in der Nacht noch unterstrichen durch die Farbwechsel des Beleuchtungssystems, das mit seiner LED-Technik selbst als Informationssystem eingesetzt werden könnte.

 Von seiner Aufgabe als Autosilo verrät der unübersehbare Bau nach aussen hin nichts, weder am Tag noch in der Nacht. Neben den Gleisen des Bahnhofs mag er an ein Werkgebäude oder eine Lagerhalle erinnern, die markante Firmenaufschrift macht ihn zum Plakatobjekt, das durch entsprechende Programmsteuerung sogar zu Informations- oder Werbezwecken genutzt werden könnte.