Eine Gruppe von sieben vier- und fünfgeschossigen Häusern ist auf einem grösseren zusammenhängenden Grundstück zu einer lockeren Gruppe angeordnet. Formale Äquivalente und die raumbezügliche Zuordnung verbinden diese Gruppe zu einer Siedlung, die sich von ihrer Nachbarschaft zwar abhebt, sich darin aber als ein in sich geschlossenes Ganzes zugleich einfügt. Parallel zum Hang nehmen die Einheiten die vorgefundene Topografie auf und orientieren sich talwärts nach Westen. Dimensionen und Proportionen nehmen Rücksicht auf die von einem nahen Waldstück gegebene Naturnähe. Der braunrote Ton der für die Fassaden benutzten Klinkersteine betont diese Naturnähe und unterstreicht auf den geschlossenen Rückseiten die Kubatur der Volumen.

Auf ihrer offenen Talseite erweitern grossflächige, aus den Kuben weit vorgeschobene Balkone, die durch schmale Stahlsäulen und gläserne Brüstungen schwebend leicht wirken, die kompakten Körper ins Offene und Lichte hinaus.

 
 
 
 
 
 
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