Ein langgezogener Bau im Rücken, davor leicht versetzt vier kleinere, im Innern längs geteilte Kuben, sind mit Balkonen und Wohnräumen sämtlich nach Westen auf die Lorze und ihren Baumbestand hin ausgerichtet. Licht und Sicht kommen von der richtigen Seite: Fast alle Wohnungen profitieren von der vorzüglichen Lage am Lorzenlauf und sind optimal besonnt. Durch ihre Gruppierung und den mit leichter Geste zusammengefassten Aussenraum fügen sich die Bauten in den natürlichen Raum ein. Sie überlassen dem Fluss die Akzentuierung und ordnen sich seinem stärkeren Anspruch, die Landschaft zu gliedern, unter. Wohnraum und Naturlandschaft stehen hier in erstaunlich ausgewogener Beziehung zueinander.
Farbige Fassadengläser heben die Attikageschosse der einzelnen Gebäude von ihren Sockelvolumen ab und geben ihnen in den jeweiligen Gebäudefarben ein besonderes Gepräge. Das ornamentale Muster wurde aus Variierungen und Abstrahierungen von Pflanzenformen und Licht-Schatten-Wirkungen im Laubgeäst der Umgebung entwickelt und setzt so seinerseits einen Bezug zur Landschaft, in die sich die Gebäudegruppe einfügt.